Durchreisen

ISBN: 978-3-7386-5903-0

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Herzlich Willkommen liebe Leser,

wer gern reist, durchstreift Länder, Städte, Kontinente.
Meist sprechen wir dann vom Hier und jetzt. Doch durchreisen wir unser Leben, erinnern wir uns an Gedanken und Gefühle von einst.
Das können wir freudig tun, aber auch um Situationen und Begegnungen für uns aufzuarbeiten, um diese dann friedvoll gehen zu lassen.
Denn im Gegensatz zu manch anderen, glaube ich, dass wir erst unseren inneren Frieden wirklich gefunden haben, wenn wir das, was in unserer Seele nagt, für uns geklärt haben.

 

Herzlichst
Marion Jana Goeritz

 

 

Klappentext:
Wir können Kontinente, Länder und Städte durchreisen. Doch es gibt auch das Durchreisen unseres Selbst, unserer
Gedanken und Gefühle. Wir nennen es Erinnerung.
"Durchreisen" ein Buch mit 49 Gedichten, die Einiges über die Facetten des Lebens erzählen.


Kleine Anmerkung:
Dieses Buch beinhaltet 49 Gedichte.
Das Cover habe ich selbst aufgenommen und bearbeitet.
Für dieses Buch wählte ich eine Schreibschrift.


<3 hier gern einige Leseproben:


Unsagbar traurig, war sie an diesem Tag,                          
so viele Tränen wohnten in ihr.
Wann sie versiegten, sie kann es nicht sagen,
dazu braucht es etwas mehr.
Unsagbar angstvoll, war sie an diesem Tag,                          
Angst vor dem Ende, und es war nah.
Doch wo sie die Grenzen ihres Lebens noch fühlte,  
war alles anders mit einem Mal.
Alles war nichtig, jeder Streit, manches Wort,
alles zu viel, nur eines blieb ihr noch.
Wichtig, nur sie selbst in diesem einen Moment,
dort, wo der Himmel ihr die warme Sonne schenkt.


Manchmal glaubte sie,
das Licht der Welt rückte an den Rand.
In ihr offenbarte sich eine Sicht, vieles schien aus der Balance.
Doch sieben Lichter holten sie ein!
War sie die Herrin über ihr Sein?
Manchmal glaubte sie,
das Licht der Welt fiele von ihr.
Angst, im Dunkel vergessen zu sein.
Doch sieben Lichter holten sie ein!
Sie ist die Wärme, sie ist ihr Sein!
Manchmal glaubte sie, das Licht der Welt sei umgeben von Stürmen,
die es ihr schwer machten, zu verstehen.
Doch als sie im Auge des Orkans, einen Moment Stille erfuhr,
wuchs die Hoffnung aus ihr empor.
Genau dieser Moment sollte so sein,
und sieben Lichter holten sie ein.
War sie die Herrin in ihrem Leben?
Manchmal glaubte sie,
die Kostbarkeiten ihrer Seele, sie werden nie gesehen.
Nur bunte Träume gehören ihr.
Sie hütete sie wie ein Schatz, und endlich führten die sieben Lichter sie,
dorthin wo sie gesehen, und heute übersieht sie keiner mehr.
Ist sie die Herrin in ihrem Leben?

 

Erinnerungen, verirrt in die Seele?
Tobten herum, sahen sich und waren auch viele wie ausgewechselt, eine schien wohl richtig zu sein.
Rosen schwebten vom Seelenhimmel.
Doch niemand zu sehen, nur ein Gefühl.
So verging die Zeit mit den Jahren, doch an der Uhr, nie wieder gedreht.
Göttlicher Friede in sanfter Seele,
breite dich aus im Übermaß und tragen die Rosen auch viele Farben,
Liebe, ist keine Erinnerung.

 

Ziellos rollte eine Murmel, weg vom bunten Gläsermeer.
Auf einmal war sie wohl verschwunden, versteckte sich, wie irgendwer.
Dunkel, war die Murmelfarbe, so war sie nicht gleich gefunden.
In einer Ecke, gleich hinter der Tür, da lag die kleine Murmel, doch keine weitere gesellte sich zu ihr.
Angst stand auf ihrer Stirn geschrieben, ein Gefühl, das sie ergriff.
So schön wie die anderen wäre sie nun einmal nicht.
Doch am selben Tage noch, entdeckte sie ein Kind!
Mit seinen kleinen Fingerchen,  griff es nach ihr geschwind.
Es lief mit großem Lachen nun, durch die Zimmertür, und rief zu aller Freude laut   "Schaut mal, die gehört mir!"
Und als das Kind das laut gesagt, da meinte eine Frau,
wie schön, dass du sie gefunden hast, sie rollte mir davon.
Die Murmel nun war beruhigt, dass sie war gefunden,
aus ihrer Angst erwuchs Vertrauen, sie war geliebt wie alle anderen.
Denn sie fühlte, dass nur sie, die vielen hellen Murmeln,
aus dem bunten Gläsermeer erstrahlen lassen konnte.

 

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© Jana Goeritz